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"VW - Methode"

entnommen aus dem Buch von Manfred Prior  "MiniMax - Interventionen: 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung" aus dem Jahre 2016, S.88.

 

Hier können Sie diesen Blog Eintrag auch als Video anschauen!

 

 

In diesem Blogartikel werden Sie eine kleine, jedoch

eine sehr wirkungsvolle Methode kennenlernen.

 

Wenn sie selbst eine Person sind, die anderen Vorwürfe macht,

werden Sie erfahren, wie Sie das ab sofort ändern können

und wie Sie Ihre Unzufriedenheit und schlechte Laune in

Zufriedenheit umwandeln.

 

Sie werden lernen, wie Sie bekommen können, was Sie sich

von den anderen wünschen, und nicht zuletzt wie andere Menschen

dadurch gern Zeit mit Ihnen verbringen werden.

 

Diese Methode habe ich schon vor Jahren in meinen Alltag

und in mein Leben integriert. Jetzt ist diese Art zu kommunizieren

für mich eine Selbstverständlichkeit.

Seitdem ich diese Methode BEWUSST nutze, hat sich die Beziehung

zu meinen Mitmenschen zum Positiven verändert! Alle profitieren davon:

Mein Mann, mein Kind, meine Freunde, meine Kollegen.

Sie hat meine Persönlichkeit nur zum Guten verändert!

 

Und jetzt gebe ich Ihnen die großartige Methode an die Hand!

Nutzen Sie sie gut und erzählen Sie sie auch weiter!

 

Heute stelle ich Ihnen die VW-Methode von Manfred Prior vor!

  • V steht dabei für Vorwurf
  • Und W steht für Wunsch

Dabei geht es darum, einen Vorwurf in einen Wunsch umzuwandeln!

 

Sehen wir und doch einmal „Vorwürfe“ genauer an.

Was sind Vorwürfe und was bezwecken sie?

Was will die Person damit erreichen?

 

Als Synonym für das Wort „Vorwurf“ finden wir folgende Begriffe:

Als Synonym für „Vorwürfe machen“ finden wir eine ganze Reihe
negative Begriffe. Wie Sie sehen, Vorwürfe sind negativ.

Und ich gehe davon aus, dass Sie nicht gerne diejenige Person sind,
die von anderen zurechtgewiesen, beschuldigt, angepfiffen
oder gemaßregelt werden möchte.

 

Vorwürfe haben typische Merkmale. Schauen Sie sich diese bitte an:

 

Wenn ich Vorwürfe mache, bedeutet das, dass jemand etwas getan
oder nicht getan hat, was mir nicht gefällt bzw. gefällt, und ich mir

etwas Anderes gewünscht habe. Ich informiere diese Person darüber,

indem ich ihr das sage. Ich erwarte, dass diese Person dies ändert,

damit ich mich nicht mehr noch mal darüber aufregen muss.

 

Bei Vorwürfen geschieht dies alles auf eine unschöne Art und Weise!

Vorwürfe haben nichts mit einem guten Gespräch zu tun.

Sie dienen in erster Linie dazu, den Anderen schuldig zu machen.

Vorwürfe sind destruktiv und bringen NICHTS.

 

Also warum machen Menschen das?

Was sind die Gründe für dieses Verhalten?

  • Viele sind mit Ihrem Leben, der aktuellen Situation oder der
    Person selbst unzufrieden.
  • Viele haben Angst und trauen sich nicht, etwas in ihrem Leben
    zu ändern, sich z.B. von ihrem Partner, der sie nicht mehr glücklich
    macht, zu trennen.
  • Bei vielen ist es ein angelerntes und übernommenes Muster.
  • Sie kennen es nicht anders von zu Hause.
  • Viele haben ein niedriges Selbstwertgefühl und leiden unter ihren Minderwertigkeitsgefühlen.
  • Bei vielen geht es um Machtkämpfe in der Partnerschaft
    (Wer ist stärker? Wer hat das Sagen? Wer hat die Hose an?).
  • Und einige machen es unbewusst, um eine Distanz in der Beziehung
    zu schaffen.

Die Gründe sind vielfältig, und jeder muss sich selbst die Frage stellen:

  • Warum tue ich das?
  • Was habe ich davon?
  • Was wird passieren, wenn ich es weiterhin tue?

 

2. Wissen Sie, welche Auswirkung Vorwürfe auf andere Menschen haben? Was passiert, wenn Sie solche Vorwürfe hören? Sie erahnen?

  • Die Person fühlt sich angegriffen und erlebt auf Dauer
    Psychoterror und emotionale Erpressung.
  • Die Person fühlt sich gedemütigt, verletzt und erniedrigt.
  • Der Angreifer sieht sich höher in der Hierarchie und die angegriffene
    Person fühlt sich nicht gleichwertig wichtig in der Beziehung.
  • Die Person reagiert oft wütend, verärgert und ist unzufrieden.
  • Die Person oft weiß nicht, was sie falsch gemacht hat oder was sie
    ändern soll. Dazu spürt sie keine Motivation, irgendetwas zu verändern.

 

3. Wie reagiert die angegriffene Person?

Wenn eine Person einer anderen etwas vorwirft, sie also direkt angreift, wird die andere Person in eine Verteidigungsposition gedrängt. Sie hat dann drei Möglichkeiten sich zu verteidigen, die wir als Urinstinkte in uns tragen.

Schauen Sie auch jetzt bitte für sich selbst, wie Sie typischerweise reagieren. 

 

  • erstarren – einige Menschen reagieren passiv. Sie schlucken das Gesagte,
    sie nehmen es hin und dulden das Verhalten.
  • flüchten – einige Menschen flüchten. Sie verlassen den Raum und
    brechen die Kommunikation, den Konflikt ab. Die Angreifer,
    wenn sie das regelmäßig und heftig machen, verjagen andere
    Menschen aus ihrem Leben. Das ist die Folge.
  • verteidigen – einige Menschen wehren sich und kämpfen. Sie beginnen
    selbst, die andere Person anzugreifen. Es entsteht ein Kreislauf aus Vorwürfen, Beschuldigungen und Rechtfertigung. Ein Teufelskreis.

 

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die selbst bewusst oder unbewusst anderen Vorwürfe machen, dann müssen Sie wissen, dass nur Sie die Macht haben, das zu verändern. Sie können andere Menschen nicht ändern.
Sie können jedoch sich selbst und Ihr Verhalten beeinflussen! Jetzt zeige ich Ihnen wie Sie aus diesem Teufelskreis ausbrechen!

 

Und so geht das! Die Lösung ist einfach. Sie wandeln Ihre Vorwürfe in Wünsche um.

  • Dabei dürfen Sie Ihre Meinung sagen!
  • Dabei dürfen Sie, sollen sogar von Ihrem Ärger/von Ihren Gefühlen sprechen!
  • Dabei sollen Sie Ihre Wünsche äußern!

 

Denken Sie dabei immer nur an sich selbst!

  • Was brauchen Sie?
  • Was fehlt Ihnen?
  • Was hätten Sie gerne?
  • Wovon ist in Ihrem Leben zu viel oder zu wenig?

 

Niemand kann Ihre Gedanken lesen und erahnen, was in Ihrem Kopf vor sich geht.

Sie müssen sagen, was Sie sich wünschen und was Sie von der anderen Person erwarten!

 

Jetzt gebe ich Ihnen einige Beispiele:

„Du“ Botschaft:

Du hast nie Zeit für mich!“

Ich“ Botschaft:

Ich vermisse dich und möchte gerne mehr Zeit mit dir verbringen. Lass uns mal am Freitag ins Theater gehen.“

 

Verallgemeinerung:

„Du kümmerst dich nie um unsere Kinder!

 

Spezifizierung:

„Ich würde mich sehr freuen, wenn du mehr Zeit mit unseren Kindern verbringst. Z.B: jeden Tag nach deiner Arbeit 30 Min mit ihnen spielst!

Zuschreibung/Etikettierung:

„Du bist ein fauler Sack!“

Zuschreibung meiden:

„Ich bin echt enttäuscht, dass du dein Zimmer nicht aufgeräumt hast, obwohl ich dich darum gebeten haben. Ich möchte dich bitte, heute dein Zimmer aufzuräumen. Wenn du Hilfe brauchst, helfe ich dir gerne.“

Übertreibung:

„Ich muss alles alleine machen!“

 

Präzisierung:

„Kannst du bitte mir heute beim Putzen helfen“ oder „Kannst du bitte morgen das Putzen übernehmen. Ich habe es die letzten zwei Male gemacht.“

Schuldzuweisung: (oft versteckt, indirekt)

„Du siehst doch, dass ich den ganzen Tag in der Wohnung saubermache. Und du sitzt auf dem Sofa wie ein fauler Sack! (Ich bin die Arme, die alles macht! Deinetwegen geht es mir schlecht.)

 

keine Schuldzuweisung:

„Schade, dass du das Vergessen hast. Es war mir sehr wichtig! Denke bitte das nächste Mal daran!“

„Schatz, unterstütze mich bitte beim Putzen und übernimm das Badezimmer.“

 

Das ist eine gesunde Art, mit anderen Menschen zu kommunizieren.
Sie bringt Ihnen nur Gutes! Vorwürfe zu machen ist eine fatale Art, zu kommunizieren.
Es ist eine Sackgasse und bringt nur Stress!

 

6. Wie geht es dem Anderem, wenn Sie die VW-Methode nutzen?

  • Ihr Gesprächspartner fühlt sich nicht mehr angegriffen, sondern
    ernst genommen und wertgeschätzt. Auch wenn Sie Kritik äußern.
  • Ihr Gesprächspartner weiß ganz genau, hat eine bessere Orientierung,
    was Sie von ihm erwarten und was er beim nächsten Mal besser machen kann.
  • Indem Sie ihm sagen, was Sie sich wünschen, hat er eine Chance,
    sein Verhalten zu ändern und sich zu bessern.
  • Er bekommt den Einblick in Ihre Welt und Bedürfnisse. In das, was Sie sich wünschen.
  • Er hat die Freiheit und die Macht, selbst zu entscheiden, ob er sein Verhalten ändern will. Ihnen zu Liebe!

 

7. Welche Vorteile haben Sie davon, die die VW-Methode anzuwenden?

  • Sie kommunizieren deeskalierend, auf eine sanfte Art und Weise.
    Die Art zu kommunizieren ändert sich zum Positiven.
  • Sie bewegen sich von der schlechten, negativen Energie
    (Wut, Ärger) mehr in die Richtung positive Energie.
  • Sie sind gezwungen, an sich selbst zu denken und
    eigene Bedürfnisse wahrzunehmen.
  • Sie reflektieren mehr über sich selbst und haben sich
    selbst besser im Fokus.
  • Sie übernehmen Eigenverantwortung für Ihre Situation und
    suchen nicht den Schuldigen.
  • Sie üben Empathie und können sich besser in die Situation
    der anderen Person hineinversetzen.
  • Sie vermeideen, dass die andere Person eine Mauer aufbaut und in eine Verteidigungsposition geht. Sie vermeiden Streit und schlechte Laune.

 

Jetzt haben Sie eine gute Methode kennen gelernt, um das Muster von Vorwürfen und Beschuldigungen zu durchbrechen. Sie können Ihr Verhalten ganz einfach ändern und mit dieser Methode aus dem Teufelskreis ausbrechen!

 

Wenn Sie diese Methode konsequent 30 Tage anwenden und sich auf Ihre Gedanken konzentrieren, dann haben Sie es geschafft. Wünsche zu äußern anstatt Vorwürfe zu machen wird zu Ihrer neuen Angewohnheit. Sie werden zu einem angenehmen Gesprächspartner!

 

Wenn Sie jedoch dabei belassen und weiterhin andere angreifen, laufen Sie Gefahr, dass eventuell bald Ihre Kinder, Ihre Freunde oder Ihre Liebespartner Sie verlassen werden.  

 

Coache Dich selbst!“ und mache das Beste draus!

 

Bis zum nächsten Mal,

Ihre Izabela Janssen

 

Eine musikalische Inspiration für Sie: „Mein Achtel Lorbeerblatt“

https://www.youtube.com/watch?v=Tm3KQMQP0hA

 

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Izabela Janssen

Dipl. Sozialpädagogin Heilpraktikerin für Psychotherapie

Beziehungscoach
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